Mit Kindern wachsen - Tipps
Tipps für mehr Achtsamkeit und Gelassenheit mit Kindern
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Eine kleine Auswahl:
Kinder bringen uns immer wieder an unsere Grenzen, und manchmal ist es
notwenig und hilfreich, die Grenzen auszudehnen.
Damit ist nicht gemeint, dass du die Grenzen lockerst oder aufweichst, die du deinem Kind
setzt - die sind oft sehr wichtig -, sondern dass du deine Bereitschaft, das zu fühlen,
was bei dir geschieht, ausdehnst.
Wenn dein Kind z.B. etwas tun will, mit dem es sich oder andere gefährdet, so wirst du
das nicht zulassen. Dein Kind wird darauf auf seine Weise reagieren, und das wird
unterschiedliche Gefühle in dir hervorrufen.
Wachstum geschieht, wenn wir das, was geschieht, akzeptieren, zulassen und unseren Teil
der Verantwortung dafür übernehmen. Und Kinder bieten uns viele Gelegenheiten zum
Wachstum ;-)
"Liebe ist Ausdruck der Bereitschaft, einen Raum zu schaffen, in dem sich etwas
verändern darf." (Harry Palmer) |
In ihrer Lebhaftigkeit, Impulsivität und Sponaneität können uns unsere
Kinder so manches Mal an die Grenzen bringen und Gefühle in uns wachrufen, die wir für
gewöhnlich gut verbergen.
Wohin mit meiner Wut? Der vietnamesische Zen-Meister Thich Nhat Hanh bietet eine gute
Atemübung an - sage die folgenden Sätze in deinem eigenen Atemrhythmus zu dir selbst:
Beim Einatmen weiß ich, ich bin wütend.
Beim Ausatmen weiß ich, die Wut, das bin ich.
Beim Einatmen weiß ich, die Wut ist unangenehm.
Beim Ausatmen weiß ich, das Gefühl wird vergehen.
Beim Eintamen bin ich ruhig.
Beim Ausatmen bin ich stark genug, mich um die Wut zu kümmern.
(Diese Übung läßt sich auch auf andere intensive Gefühle anwenden). |
Langsam geht
mir ein Licht auf, was Spontaneitaet bedeutet. Ich vermute, das ist unsere ursprüngliche
Daseinsform. Wir müssen keine neuen Fähigkeiten erlernen, sondern uns nur an alte
Empfindungen erinnern.
Wenn ich mein Bedürfnis nach Kontrolle ablege, verliere ich die Angst und das Gefühl des
krampfhaften Bemühens.
Vielleicht haben Kinder deshalb viel mehr Energie als wir, weil sie sich gehenlassen und
im Rhythmus des Lebens mitschwingen können.
(Piere Ferrucci) |
Manchmal gibt
es Augenblicke im Alltag, wo alles über uns hereinzubrechen scheint und viele Dinge
gleichzeitig erledigt werden wollen.
Hinzu kommen dann die Kinder mit ihren Bedürfnissen und Forderungen und, wenn sie schon
etwas älter sind, mit ihren Terminen.
In solchen Momenten ist es ausgesprochen wichtig, zum Rhythmus des Lebens
herunterzuschalten und eine Sache nach der anderen zu erledigen.
Ein paar mal tief durchatmen und die ganze Aufmerksamkeit auf die eine Sache richten, und
dann auf die nächste, und die nächste ... |
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